Darmerkrankungen

Fast jeder ist im Laufe seines Lebens von mehr oder weniger starken Beschwerden einer Darmerkrankung betroffen. Meist ausgelöst durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, Bakterien oder Viren treten häufig Symptome in Form von Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall auf. Diese Beschwerden sind mitunter nach ein bis zwei Wochen vorüber und hinterlassen keine Folgeerscheinungen. Der Darm kann jedoch auch auf Menge und Qualität von Nahrungsmitteln, auf Stress und andere Faktoren gereizt und sensibel reagieren.

Die Macht des Darmes

Dr. Mike Poßner: Ernährungsfragen im Säuglingsalter, Darmstadt 2012

 

Ein typisches Phänomen dieser Empfindlichkeit zeigt sich zum Beispiel am Reizdarmsyndrom. Probleme der Verdauung, einer gestörten Darmgesundheit, entwickeln sich zunehmend zu einer chronischen Volkskrankheit.

Darminfektionen gehören zu den häufigsten Darmerkrankungen. Krankheitserreger und Parasiten, die über verdorbenes Essen oder verschmutztes Trinkwasser aufgenommen werden, was in Deutschland eher selten vorkommt, können durch Giftstoffe die Darmschleimhaut schädigen. Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit sind die Folge.